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Die Hallstattzeit 800 - 400 v.Ch.
Landesausstellunghallstatt
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Viele interessante Beiträge zur Hallstattzeit
Bedingt durch ethnische Veränderungen im Donauraum, Zuwanderung und Überlagerung der urnenfelderzeitlichen Gesellschaft durch fremdstämmige Elemente und veränderte wirtschaftliche Verhältnisse entstand in Mitteleuropa die Hallstattkultur. Sie ist nach einem großen Gräberfeld am Hallstätter See im Salzkammergut benannt, wo um 1850 ein großes Gräberfeld aus dieser Epoche entdeckt wurde..
Die Hallstattkultur bringt als wichtigste kulturelle Neuerung das Eisen. Zuerst wird das neue und wertvolle Material nur für Schmucksachen und Verzierungen auf Waffen verwendet, mit der Zeit verdrängt das Eisen jedoch die Bronze als Werkstoff des täglichen Bedarfs immer mehr.
Die fortgeschrittene Technologie der frühen Eisenzeit zeigt sich in einer hochentwickelten Metallverarbeitung und der spezialisierten Keramikproduktion. Die Töpfereien versorgen größere Regionen mit bemalter, graphitierter und inkrustrierter Ware. Die feinsten Tonwaren wurden, wohl speziell für die Begräbnisfeierlichkeiten hergestellt, in den Grabkammern niedergelegt und bezeugen die in die Jenseitsvorstellungen übertragenen Lebensgewohnheiten der Hallstattzeit.
In der Spätphase der Hallstattzeit nimmt der Einfluß der antiken Hochkulturen spürbar zu. Besonders im westlichen Hallstattkreis finden sich häufig griechische und etruskische Importwaren, vor allem Luxusgegenstände für eine prachtliebende Oberschicht, die in direktem Kontakt mit der griechischen Welt zu stehen scheint.
Viele dieser Importe werden in den Gräbern niedergelegt, die teilweise derart reich ausgestattet sind, dass man mit einigem Recht von Fürstenbestattungen sprechen kann.
Gängige einheimische Grabbeigaben für die Oberschicht sind Waffen aus Bronze und Eisen, reiche Keramiksätze, die oftmals ein ganzes Trink- und Speiseservice umfassen, und häufig symbolisch beigegebenes Pferdegeschirr und Teile von großen, vierrädrigen Wagen.
Seltener sind die Beispiele einer echten Wagenbestattung. In diesen meist besonders reichen Gräbern ruhte der Verstorbene auf einem vollständigen Fahrzeug, das auch die Beigaben aufnahm.
Die Hallstattzeit ist die erste vorgeschichtliche Epoche, die man mit ziemlicher Sicherheit einer bestimmten Volksgruppe zuweisen kann, nämlich den in späterer Zeit so berühmt gewordenen Kelten. Daher wird in der neueren Forschung die Hallstattzeit auch oft als frühkeltische Periode bezeichnet.
Die Latènezeit geht unmittelbar aus der mitteleuropäischen Hallstattkultur hervor. Es gibt keine Bruch in der Bevölkerungskontinuität, keine Zuwanderungen und Überlagerungen, nur der Kunststil wandelt sich. Starke etruskisch-griechische Elemente werden in einer Weise umgesetzt, wie es allein für die Kelten, die Träger der Latènekultur, typisch ist. Der Name dieser Epoche ist von einem Fundort in der Westschweiz, La Tène am Neuenburger See.
Aus: „Eine kleine Einführung n die vor- und frühgeschichtlich Altertumskunde 25 Jahre Ausgrabungen und Funde im Thurnauer Land 1988 von Axel Gelbhaar
hallstattkrieger
landesdenk
Ausführlicher Artikel vom "Bayrischen Landesdenkmalamt" über die Hallstattzeit.
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www.halstattzeit.de
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wikimit_rah
Hallstattkultur in Wikipedia
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Ausgewählte Links zur Hallstattzeit