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Das hallstattzeitlich Gräberfeld Das Gräberfeld liegt hoch über Hallstatt am Ausgang des Salzbergtales. Hier oben werden etwa 4000 Gräber vermutet. Bis heute wurden mehr als 1480 davon geborgen. An keinem anderen archäologischen Fundort der Welt wurde eine so außerordentliche Menge von kostbaren Grabbeigaben ausgegraben. In vielen Gräbern wurden reiche Beigaben aus Eisen, Bronze, Bernstein gefunden. Die Menge und die Qualität der Funde ist nördlich der Alpen wohl einzigartig und begeisterte schon im 19. Jhd die Fachwelt, was letztlich dazu führte, dass die Epoche der älteren Eisenzeit in Europa "Hallstattzeit" genannt wurde. Die Gräber liegen nicht nur sehr eng nebeneinander, sondern auch oft in mehreren Lagen übereinander. Etwa 45% der Bestatteten wurden vor der Grablege verbrannt, 55% der Gräber sind Körpergräber. Die meisten der weltbekannten und wertvollen Beigaben stammen aus den Brandgräbern, die sich somit als Gräber einer gehobenen Gesellschaftsschicht ausweisen. Mehr über die Forschung am Gräberfeld und über die aktuellen Grabungsergebnisse erfahren Sie bei einem Besuch der "Archäologie am Berg" oder im "Archäologischen Zentrum Hallstatt". Geöffnet während der Grabungssaison, Juli bis August von 9 - 17.30 Körperbestatung onmouseover Brandgrab onmouseover Wannengrab. onemouseover ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() BRANDGRAB Bei der Einäscherung wurden die Toten am Scheiterhaufen verbrannt. Die Asche wurde sorgfältig aufgelesen und auf die Grabsohle gehäufelt. Schmuck, Trachtzubehör und Waffen fanden sich meist um oder auf der Asche, größere Beigaben waren darum gruppiert. 55% der Gräber am Salzberg sind Brandgräber. ![]() Archäologischer Arbeitsalltag am Gräberfeld über Hallstatt ![]() Grabungsalltag 2005 ![]() Die Vermessungder der Grabungsfläche erfolgt mit elektronischen Theodolith, nach der Vermessung werden die Daten vom REC-Modul in den Computer überspielt, und im Programm AutoCAD grafisch überarbeitet. ![]() Der Chefrestaurator birgt ein kostbares hallstattzeitliches Eisenschwert persönlich. ![]() ![]() Die Vermessung der Gräbererfolgt mit elektronischen Theodolith, nach der Vermessung werden die Daten per Modul in den Computer überspielt, und im Programm AutoCAD grafisch überarbeitet. ![]() ![]() Zeichnen des Befundes Von den Zwischenplana und dem Bestattungsplanum werden Zeichnungen im Maßstab 1:20 oder 1:10 angefertigt. Zusätzlich wird von jedem Planum eines Grabes zumindest ein Foto gemacht. ![]() Körperbestattung: Rekonstruktion am "Archäologischen Wanderweg Hallstatt" Der Reichtum und die weit reichenden Beziehungen der alten Hallstätter zeigen sich in beeindruckender Weise in ihren Grabbeigaben. ![]() Wannengrab Eine Besonderheit sind die 121 Bestattungen in Tonwannen von meist ovaler Form aus schlecht gebranntem Lehm. Hier waren meist Brandbestattungen mit besonders reichen Beigaben begraben. |