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Das heutige Bergwerk wird seit 1311 betrieben. Bei der Arbeit unter Tag sind die Bergmänner immer wieder auf Spuren eines älteren Bergbaues (Alter Mann oder Heidengebirge) gestoßen. Die prähistorischen Fundstellen konzentrieren sich auf 3 Bereiche, die Nord, Ost und Westgruppe. Es handelt sich hier 3 um zeitlich und räumlich getrennte Bereiche. Nord-Gruppe: Hier wurde schon in der späten Bronzezeit (um 1000 v. Ch.) mit dem Salzabbau begonnen. Funde wie Fördersäcke aus Rindsfell. Holzschaufeln, Kienspäne, kegelförmige Lederhauben, usw. dokumentieren die spätbronzezeitliche Arbeit im Berg. Das stillgelegte Bergwerk hat sich langsam wieder mit Sedimenten verfüllt.Die Sensation passierte 2004. Von Archäologen des Naturhistorischen Museums Wien (Leitung: Johann Reschreiter) wurde die älteste Holzstiege Europas ausgegraben.Der Fundort liegt in der Nordgruppe, also im bronzezeitlichen Teil des prähistorischen Bergbaues. Wissenschaftler der BOKU Wien haben die Stiege auf das Jahr 1344 v.Ch. datiert. Sie hat also ein Alter von 3351 Jahren.Die HBL Hallstatt hat die Holzstiege rekonstruiert. der Nachbau ist im „Archäologischen Zentrum Hallstatt zu sehen. Ost-Gruppe: Um 800 v. Ch. Neubeginn des Salzabbaues im Berg. Mit herzförmigen Abbaustücken brach man das Salz aus dem Berg. Funde wie bronzene Lappenpickel, Kleidung mit gemusterten Stoffen und aus Leder, Schuhe und Tragsäcke aus Tierfellen wurden hier gemacht. Das Ende des Bergbaues in der Ostgruppe kam mit einem fürchterlichen Bergrutsch. Dabei kam wohl auch jener Bergmann ums Leben, dessen Leiche 1734 konserviert im Bergwerk gefunden wurde. Der berühmte „Mann im Salz wurde aber leider ohne weitere Untersuchung an unbekannter Stelle verscharrt. West-Gruppe: Hier wurde bis in die Römerzeit Salz abgebaut. Funde aus der Römerzeit finden Sie im Sportgeschäft Janu im Markt Hallstatt. Archäologie im Berg onmouseover ![]() ![]()
Die Berggrabung ![]() ![]() ![]() Des Archäologen Abgang in die Unterwelt ![]() ![]() Exkremente der prähistorischen Bergleute Die über 2000 Jahre alten Exkremente der hallstattzeitlichen Bergleute erlauben noch heute Rückschlüsse auf deren Lebensgewohnheiten. Prähistorische Kot kann Aufschluß über Erkrankungen, Lebensweise und Eßgewohnheiten der damaligen Menschen geben. ![]() ![]() Die älteste bekannte Holzstiege Europas Von Archäologen des Naturhistorischen Museums Wien (Leitung: Johann Reschreiter) wurde die älteste Holzstiege Europas ausgegraben. Der Fundort liegt in der Nordgruppe, also im bronzezeitlichen Teil des prähistorischen Bergbaues. Wissenschaftler der BOKU Wien haben die Stiege auf das Jahr 1344 v.Ch. datiert. Sie hat also ein Alter von 3351 Jahren. Die HBL Hallstatt hat die Holzstiege rekonstruiert. Der Nachbau ist im „Archäologischen Zentrum Hallstatt" zu sehen. ![]() Abstieg ins Berginnere onmouseover Exkremente der prähistorischen Bergleute onmouseover Die älteste bekannte Holzstiege Europas onmouseover ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Die Herzenkammer In der Hallstattzeit ( 800 – 400 v.Ch.) wurde das Salz herzförmig aus dem Berg gebrochen und mit Fördersäcken ans Tageslicht transportiert. Die weltbekannten Herzen aus dem Salzbergwerk in Hallstatt. onemouseover Das Heidengebirge onmouseover ![]() Das Heidengebirge Heidengebirge ist eine fachmännische Bezeichnung für Gesteinsschichten mit Fundeinschlüssen aus prähistorischem Bergbau. ![]() Seit 1960 wird im Salzbergwerk Hallstatt montanarchäologische Forschung betrieben. Seit damals wurden von den Archäologen der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien über 100 Meter Suchstollen voran getrieben und eine große Menge an prähistorischen Funden geborgen. |